[01.04.2021]
BMU und UBA loben Bundespreis UMWELT & BAUEN 2021 aus

Der von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) initiierte Bundespreis UMWELT & BAUEN unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Svenja Schulze würdigt Projekte, die die Idee eines neuen Bauhauses im Sinne von ganzheitlich nachhaltigen Gebäuden bereits heute realisieren. 2021 wird der Preis zum zweiten Mal verliehen, diesmal in vier Kategorien. Bewerben können sich alle Akteur*innen des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 25. Mai 2021. Verliehen wird der Preis am 7. September durch den Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold und den UBA-Präsidenten Dirk Messner.

Die Diskussion um Klima-, Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Gebäuden und deren Bau sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Themen wie Primärenergiebedarf, graue Energie oder gesundes Bauen sind nicht länger nur Expert*innen ein Begriff, sondern finden auch bei immer mehr privaten und öffentlichen Bauherr*innen Beachtung. Und das zu Recht – denn der Bausektor verbraucht enorme Rohstoff- und Energieressourcen und Bauprodukte können Umwelt und Gesundheit belasten. Zukunftsfähige Lösungen existieren bereits heute und werden auch schon umgesetzt. Der Bundespreis UMWELT & BAUEN zeichnet daher Leuchtturmprojekte in Sachen nachhaltigem Bauen aus und trägt dazu bei, die Vision der EU-Kommission für ein „Neues Europäisches Bauhaus“ mit Leben zu füllen.

Solarwende-Berlin • Wettbewerbe: Architektur und Initiativen

[26.03.2021]

Die Bewerbungsfrist läuft: Im Rahmen von zwei Wettbewerben prämiert die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe herausragende Solarprojekte in Berlin. Bis zum 30.04.2021 können sich Berliner Solarprojekte für den Architektur- und Solarcity-Initiativenpreis bewerben. In unterschiedlichen Kategorien werden Preise von bis zu 1.000,- EUR vergeben. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Auszeichnungen werden feierlich im Rahmen der Masterplan Solarcity Konferenz am 15. Juni 2021 vergeben.
 
Für den Wettbewerb Solarcity-Initiativpreis werden Preise in drei Kategorien verliehen:
    • Innovative Anwendung
    • Engagement
    • Öffentlichkeitsarbeit
Die Projekte müssen innerhalb der letzten fünf Jahre in Berlin durchgeführt worden sein.

Für den Architekturwettbewerb werden innovative und gestalterisch herausragende Berliner Gebäude, in denen Solarenergie genutzt wird, ausgezeichnet.
Bewerben Sie sich!
 
Weitere Informationen unter:
www.solarwende-berlin.de/wettbewerb_architektur
www.solarwende-berlin.de/wettbewerb_initiativen
Impressum:
SolarZentrum/ DGS LV Berlin Brandenburg e.V.
Erich-Steinfurth-Straße 8, 10243 Berlin

 

 

Ausschreibung für 2021

[18.01.2021]
Wie sich Umwelt- und Klimaschutz, Innovationen und exzellente Gestaltung vereinen lassen, zeigt der Bundespreis Ecodesign seit zehn Jahren. Im Jubiläumsjahr begibt sich die Jury der höchsten staatliche Auszeichnung für ökologisches Design erneut auf die Suche nach zukunftsweisenden Konzepten, Dienstleistungen und Produkten. Unternehmen aller Größen und Branchen, Studierende und Pioniere im nationalen und internationalen Raum sind aufgerufen, sich bis zum 12. April 2021 zu bewerben

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der Bundespreis Ecodesign zu einer anerkannten und begehrten Auszeichnung entwickelt. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die fundierte ökologische Bewertung der Einreichungen durch Expert*innen des Umweltbundesamtes. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmende im Jubiläumsjahr 2021.“

Höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design seit zehn Jahren

Mit der Vergabe des Bundespreises Ecodesign fördern das Bundesumweltministerium ( BMU ) und das Umweltbundesamt ( UBA ) in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum e.V. seit 2012 nachhaltigen Konsum.

Lebenszyklusbetrachtung

[26.12.2020]

Als Mitunterzeichner unterstützt der B.A.U. den gemeinsamen Aufruf von 8 Initiatoren, den ganzen Lebenszyklus beim Bauen in den Blick zu nehmen. Der Aufruf kann hier runtergeladen werden (800kB), um ihn off-line zu lesen.

Unser konkreter Vorschlag für ein praktikables, unaufwändiges Nachweisverfahren, das gerade nicht zur Verteuerung des Bauens durch einen Nachhaltigkeitsnachweis (das scheinbar unaufhörlich wiederkehrende „Totschlagargument“) führt, ist: „Die öffentliche Hand“ soll einen Beispielkatalog (nach Gebäudetypen geordnet ähnlich wie z.B. BKI-Systematik mit klar definierten Banchmarks) erarbeiten lassen, an dem die ökologische Wertigkeit sich ohne aufwändigen Lebenscyclusanalyse leicht abschätzen lässt , da es auf die präzise Stelle hinter dem Komma nicht ankommt.

Ein Beispielkatalog also, in dem man ein mit dem eigenen Entwurf annährend vergleichbares Objekt sucht, für dessen Baukonstruktion man gerechnete Bilanzierungen in Ausführungsvarianten vorfindet. Anzustreben wären mind. 80 Varianten je Objekt – dessen Entwurf unverändert bleibt, jedoch die Material- und Technikkomponenten in den Varianten modifiziert werden!

Ergebnis ist dann eine Einschätzung/ Einstufung der ökologischen Wertigkeit des eigenen geplanten Objektes. Ein erster Ansatz wurde 2017 vom Bayrischen Landesamt für Umwelt unternommen. Hier das abstract (1,8Mb)– das „nur noch“ in größere Allgemeinverständlichkeit übergeführt und für andere Gebäudetypen fortgesetzt werden müsste.

Es ist die gesellschaftliche Verantwortung, Daten und Wissen über dieses wichtige Thema allgemein verfügbar bereitzustellen und zu verbreiten, von dem letztendlich alle (ob Bauherr oder nicht) betroffen sind und mit den Folgen umgehen müssen.

Wir sehen durch die im Netz kostenlos verfügbaren Kenndaten für Baustoffe (z.B. ökobau.dat / wecobis / EPD / eLCA / Nutzungsdauern von Bauteilen), dass „die öffentliche Hand“ – hier das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat mit dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen - hier schon einen Schritt in die richtige Richtung ging. Dieser Weg muss dauerhaft gepflegt und betreut werden, denn nur wenn die Daten permanent von hoher Qualität und aktuell sind, sind sie ein wertvolles Angebot.

Ferner regen wir an, ein durch die „öffentliche Hand“ finanziertes, dezentrales Netz von Kompetenzzentren (im Raster von ~30 x30 km) aufzubauen zur schnellen Informationsverbreitung. Das Netzt muss eng geknüpft werden, um die regional Bauenden und die örtlichen HandwerkerInnen in ihrem Wirkungskreis zu erreichen, die sich Wissen universitätsfern aneignen wollen oder müssen. Denn das ist doch unser Hauptproblem, das Wissen auf den Bau zu bringen! Selbstverständlich muss das Thema auch fester Bestandteil der Lehre sein/ bleiben oder werden.
Ebenso selbstverständlich müssen Anstöße und Anregungen auch im Netz verfügbar sein – hierfür gibt es bereits gute Beispiele von ausbaufähigen Portalen: s. Die virtuelle Baustelle der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) für Neubau und Sanierung.

Zu dem Aufruf, den ganzen Lebenszyklus beim Bauen zu berücksichtigen, führt die Deutsche Umwelhilfe (DUH e.V.) und der Bauwende e.V. am 28.01.2021 eine online-Diskussion, an der Sie auch gerne teilnehmen können (s. Veranstaltungshinweis)

Ferner möchten wir auf die architects4future-Petition aufmeksam machen, die bis zum 8.1.2021 mitgezeichnet werden konnte. Die Petition fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket für ein klima- und sozialverträgliches Bauen (Petition-Nr. 118228 vom 23.11.2020)

 

 

 

Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

[23.11.2020]

Das BMEL startete am 1. Oktober 2020 über das Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe den Förderaufruf „Recyclinggerechte Verwendung von Holz“.

Der Förderaufruf zielt ab auf branchenübergreifende Lösungen im Cluster Forst und Holz, die einen Mehrwert für ressourceneffizienten Materialeinsatz, Kreislaufwirtschaft und damit für den Klimaschutz erzielen. Einbezogen werden soll die gesamte Wertschöpfungskette. Lösungsansätze aus dem Bereich der Digitalisierung und Industrie 4.0 sind dabei zu berücksichtigen.

Gefördert werden Vorhaben in zwei Modulen:

  • Design for Recycling
  • Strategien und Techniken zur Erhöhung des stofflich verwertbaren Altholzaufkommens und des Altholzeinsatzes.

Einreichungsfrist für Skizzen: 31. März 2021

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Link zum Förderaufruf

Infoquelle: FNR-Infobrief Nov. 2020

 

 

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