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Berlin: Grundsteuerreform - ein Instrument gegen Verschwendung von Flächenressourcen?

Politisches Fachgespräch „Reform der Grundsteuer –
von Rettungsleitern und Fallstricken“

Wann: Dienstag, 16. Oktober 2018 von 18 bis 20:15 Uhr (Einlass: 17:30 Uhr)
Wo: NABU-Bundesgeschäftsstelle, Charitéstraße 3, 10117 Berlin

Im Frühjahr dieses Jahres hat das Bundesverfassungsgericht die Grundsteuer in ihrer aktuellen Form für verfassungswidrig erklärt. Bis Ende 2019 muss eine Neuregelung her – ein einmaliges historisches Zeitfenster, die Grundsteuer zeitgemäß sowie ökologisch und sozial gerecht zu reformieren.

Der NABU setzt sich seit langem dafür ein, den Flächenverbrauch in Deutschland drastisch zu reduzieren. Dieswürde Böden, Pflanzen, Tiere und die Umwelt schonen. Die Umwandlung der Grundsteuer in eine Bodenwertsteuer könnte dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Sie ist neben der reinen Flächensteuer unddem Kostenwertmodell des Bundesrates eines der drei derzeit diskutierten Reformmodelle. Einigkeit besteht darin, dass die Grundsteuer einfach handzuhaben und gerechter werden soll. Ebenso dürfen den Kommunen die Einnahmen nicht verloren gehen.
Bei der Diskussionsveranstaltung wird über die Chancen und Risiken, Gewinner und Verlierer der unterschiedlichen Modelle diskutiert.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 9. Oktober 2018.


verantwortlich: Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V., Charitéstraße 3, 10117 Berlin,
www.NABU.de, Julia Balz Referentin Strategische Planung Umwelt-politik und Nachhaltigkeit
Text: Julia Balz, Lena Schmitteckert, Henry Wilke


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